
E for Everyone, Except Me
Seine Zahlen haben überhaupt keine Quellenangaben, nicht mal vage Quellen (pfui!). Dennoch erklärt er das zunehmende Phänomen ganz gut, denke ich: Spiele höchster Qualität konzentrieren sich zunehmend auf den Massenmarkt, Nischenspiele müssen mit Kompromissen leben. Bis eine Sättigung erreicht ist, z.B. durch photorealistische Graphik / perfekte, Computer-generierte Vertonung als Standard, sind also wohl stets Abstriche zu erwarten. (Es sei denn natürlich, man ist der Mainstream-Konsument schlechthin.) Bei der derzeitigen Entwicklung gehe ich allerdings davon aus, dass wir diese "Sättigung" noch erleben, Zeitrahmen 1 Menschengeneration.

Die Zeiten, in denen man als Einzelperson oder zumindest kleines Team, ein high-end Qualitätsprodukt erstellen kann, sind vorbei. Immer weiter geht es Richtung Spezialisierung und Team-Management. Der Vergleich zur Filmindustrie sprach mich auch sehr an, sieht man doch vermehrt die Film-Trailer und Zwischensequenzen. Eine Hoffnung ist jedoch, dass zumindest neue Plattformen wie die Tablets vorübergehend eine Stufe aus dem Tempo nehmen. Am realistischsten scheint es jedoch, bei hochwertigen Spielen sich auf die Kundenrolle zu konzentrieren.
